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pbb veröffentlicht vorläufige Zahlen für 2025 und Ausblick

13.02.2026

2025:

  • Jahresergebnis vor Steuern mit -250 Mio. € im Rahmen der Guidance
  • Neugeschäft um 23 % auf 6,3 Mrd. € gesteigert
  • RoTE im Neugeschäft mit rund 8 % auf strategischem Ambitionsniveau

Ausblick:

  • Strategische Ziele werden wegen schleppender Markterholung und Kosten für US-Exit später erreicht als ursprünglich geplant
  • Für 2026 wird daher ein Vorsteuerergebnis zwischen 30 und 40 Mio. € erwartet
  • RoTE von 8 % für Gesamtbank wird jetzt für das Jahr 2028 angepeilt

Garching, 13.02.2026 – Für die Deutsche Pfandbriefbank AG (pbb), eine führende europäische Spezialbank für die gewerbliche Immobilienfinanzierung, stand das Geschäftsjahr 2025 ganz im Zeichen des Rückzugs aus den USA. Das Vorsteuerergebnis 2025 lag nach vorläufigen Zahlen (IFRS, Konzern, ungeprüft) mit -250 Mio. € (GJ/2024: 104 Mio. €) im zuletzt prognostizierten Korridor. Die Bank hat dabei im vierten Quartal die Abschirmung von Risiken bereits bevorsorgter Projektfinanzierungen nochmals deutlich erhöht.

Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet die pbb aufgrund der laufenden Kosten für den getätigten Significant Risk Transfer in den USA und wegen eines auf aktuellem Niveau stabilen Portfoliovolumens mit einem Vorsteuergewinn zwischen 30 und 40 Mio. €. Der Wegfall von Erträgen aus dem US-Geschäfts kann aufgrund der schleppenden Erholung an den Immobilienmärkten voraussichtlich nur sukzessive mit wachsendem Neugeschäft in Europa kompensiert werden. Die Bank hält an ihren strategischen Ambitionen fest, wird die wesentlichen finanziellen Zielgrößen aber aller Voraussicht nach erst im Jahr 2028 und damit ein Jahr später als ursprünglich geplant erreichen.

„Die Transformation der Bank erfordert aufgrund des US-Exits und der schleppenden Markterholung mehr Zeit, als wir ursprünglich erwartet haben. Wir haben im Geschäftsjahr 2025 die Risiken in unserem Buch erheblich reduziert und damit begonnen, unser Geschäftsmodell zu diversifizieren“, sagt Kay Wolf, CEO der pbb. „Die Bank ist jetzt auf das richtige Gleis gesetzt. Der konsequente Ausstieg aus den USA ist aber mit Kosten verbunden, deren Kompensation mehr Zeit erfordert. In diesem Jahr wird die Profitabilität daher noch hinter unseren Ansprüchen zurückbleiben. Wir sind aber überzeugt, dass wir mit unserem Fokus auf Europa langfristig Mehrwert für unsere Aktionäre schaffen werden.“

Der Return on Tangible Equity (RoTE) als maßgebliche Kennziffer der Profitabilität lag im Neugeschäft des Geschäftsjahres 2025 bei rund 8 % und damit bereits früher als erwartet auf der Höhe des strategischen Zielwerts. Mit einem Volumen von 6,3 Mrd. € konnte die pbb das Neugeschäftsvolumen des Vorjahres um 23 % übertreffen (GJ/2024: 5,1 Mrd. €; jeweils inkl. Prolongationen > 1 Jahr). Damit lag die Bank über der zuletzt gegebenen Guidance von 5,5 bis 6 Mrd. €.

Die operativen Erträge im Gesamtjahr lagen bei 422 Mio. € (Q4/2025: 106 Mio. €). Dabei blieben im vierten Quartal insbesondere die Zinserträge stabil. Die Gesamtkosten des Jahres konnten trotz der Investitionen und Rückstellung für die Transformation auf 236 Mio. € (GJ/2024: 245 Mio. €) verringert werden. Die Bank ist zum Jahresende 2025 mit einer CET-1-Ratio von 14,9 % (GJ/2024: 14,4 %) weiterhin sehr gut kapitalisiert. Bei einer Bilanzsumme von 39,9 Mrd. € (GJ/2024: 44,2 Mrd. €) beläuft sich die Liquidität auf komfortable 5 Mrd. € (GJ/2024: > 6 Mrd. €). Die Voraussetzung für eine Bedienung des AT1-Instruments sind aktuell gegeben, eine Entscheidung zur Bedienung wird – wie üblich – erst im April dieses Jahres getroffen. Vor dem Hintergrund des Jahresergebnisses sieht die pbb für das Geschäftsjahr 2025 allerdings keinen Spielraum für eine Ausschüttung an die Aktionäre.

Wenig Rückenwind aus dem Markt für 2026 erwartet

Die Entwicklung an den gewerblichen Immobilienmärkten ist im neuen Geschäftsjahr weiterhin verhalten. Mit einem deutlichen Anstieg der Transaktionsvolumina im Gesamtmarkt kann nicht gerechnet werden. Die Risiken in den USA und aus Projektfinanzierungen hat die Bank weitgehend abgeschirmt und in Teilen bereits deutlich reduziert. Auf den europäischen Kernmärkten rechnet die pbb in diesem Jahr mit weiterem Wachstum bei normalisierten Risikokosten im Bereich von 25-30 bps.

Für 2026 erwartet die Bank ein weiter steigendes Neugeschäftsvolumen von 7,5 bis 8,5 Mrd. €. Dabei wird mit einem REF-Portfoliovolumen zwischen 27 und 28 Mrd. € gerechnet. Die Bank erwartet operative Erträge zwischen 375 und 425 Mio. €. Den mit Erstkonsolidierung der Deutsche Investment-Gruppe nennenswerten Provisionserträgen steht dabei die sich im Zeitablauf reduzierende Belastung durch die laufenden Absicherungskosten aus dem US-Exit gegenüber. Ohne stärkeren Rückenwind aus dem Markt wird die Bank daher ihre wesentlichen strategischen Finanzziele, darunter operative Erträge in der Größenordnung von 600 Mio. € und ein RoTE von 8 % für die Gesamtbank, voraussichtlich nicht vor dem Jahr 2028 erreichen können.

Weitere Details zum Geschäftsjahr 2025 sowie zum Ausblick werden in der regulären Kapitalmarktkommunikation am 5. März 2026 erörtert.

Hinweis: Für die gesamte Pressemitteilung gilt: Zahlen für das Gesamtjahr 2025 bzw. isolierte vierte Quartal 2025 sind vorläufig und folglich auch nicht testiert.

 

Ansprechpartner für die Medien

Sebastian Zehrer, +49 89 2880-11841, sebastian.zehrer@pfandbriefbank.com

Marc Bächle, +49 89 2880-12056, marc.baechle@pfandbriefbank.com

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