Die Macherei Berlin-Kreuzberg
Auf einer Großbaustelle in Kreuzberg lässt sich die Wiederbelebung eines Architekturklassikers verfolgen
Der geschichtsträchtige Büroturm aus den späten 1960er-Jahren zählt mit 90 Metern zu den höchsten Gebäuden Berlins. Doch auch die markante Aluminium-Glas-Fassade macht ihn zu einer der Landmarks der Hauptstadt. Diese Optik zu bewahren, spielt bei der derzeitigen umwelt- und ressourcenschonenden Sanierung eine wichtige Rolle.
Insgesamt drei Gebäude beinhaltet das innovative Mixed-Use-Konzept aus hochwertigen Büros, ergänzt um Gastronomie und Geschäfte. Das frühere Postscheckamt wird dabei von zwei interessanten Neubauten eingerahmt: Auf der rechten Seite entsteht das „M40 – Das Holz-Carré“ in nachhaltiger Holz-Hybrid-Bauweise, links das „M60 – Das Zero-CO2-Haus“. Modernste Fotovoltaiktechnik macht es zum ersten komplett klimaneutralen Bürohaus dieser Größe in Deutschland.
Die pbb ist an der Konsortialfinanzierung mit einem Finanzierungsanteil von rund 68 Mio. € beteiligt.
Transformation
Wiederbelebung des ehemaligen Postscheckamts Berlin-West, ergänzt um zwei Neubauten mit hohen ökologischen Standards
Lage
Berlin-Kreuzberg
Fertigstelltung
2023/24
Details zur Finanzierung
- Club Deal unter Federführung der Bayern LB
- pbb mit Anteil von rund 68 Mio. € beteiligt
Objektdaten
- Ensemble aus drei Gebäuden:
- M50 – Der Design-Tower: ökologische Revitalisierung eines 90 m hohen Bürotowers (Bruttogeschossfläche (BGF) 30.500 m2, 24 Stockwerke)
- M60 – Das Zero-CO2-Haus: Deutschlands erstes klimaklimaneutrales Bürohaus dieser Größe (BGF 8.200 m2, 8 Stockwerke)
- M40 – Das Holz-Carré: flexibles Büro- und Gewerbehaus in Holz-Hybrid-Bauweise (BGF 27.800 m2, 8 Stockwerke)
- Mixed-Use: Büro, Einzelhandel, Gastronomie und Fitness
- Hohe Nachhaltigkeitsstandards, unter anderem durch modernste Fotovoltaiktechnik, CO2-neutrales Biogas-Blockheizkraftwerk und Smart-Building-Technologie